Es ist die Simulation der Verkehrssituation in einem Kreisverkehr (ohne querende Radfahrer und Fußgänger).
Man muss vor der Simulation die Anzahl der Fahrzeuge aus jeder der vier Richtungen, untergliedert nach den drei möglichen
Fahrtrichtungen (links, gerade oder rechts) festlegen.
Da die maximale Einstellung den Wert 100 hat, ist eine Umrechnung der Werte notwendig.
Die Reihung der Fahrzeuge und die Wahl ihrer Abstände erfolgt in einem sinnvollen Rahmen zufällig.
Für jedes Fahrzeug wird die Fahrzeit protokolliert und der Durchschnitt aller Fahrzeiten wird graphisch
dargestellt (Diagramm: Norden, Osten, Süden, Westen).
Man sieht, dass die durchschnittlichen Durchfahrtszeiten für alle Richtungen bei gleichmäßigem Zufluss
der Arme etwa gleich sind. Dann entstehen keine allzu langen Warteschlangen.
Ein ganz anderes Ergebnis zeigt sich, wenn man die Aufteilung nach der SHP-Studie zugrunde legt. Dann
entstehen an zwei Armen längere Warteschlangen.
Weitere Erläuterungen für Interessierte hier!

Hier der LINK zu der zugehörigen Simulation. Es ist eine JAVA-Anwendung, JAVA muss verfügbar sein.
Anders ist die Situation, wenn man den Fahrzeugen im Kreis den Vorrang nimmt, so wie das die Straßenverkehrsordnung
noch vor einigen Jahren auch in Deutschland vorschrieb.
Wenn man nur einen der 12 Anzahlregler etwas zu hoch einstellt - z.B. 60 von 100 möglichen PKW aus Süden,
die nach links wollen - dann gibt es unweigerlich eine Verkehrsblockade (deadlock) im Kreisverkehr.
Das Modell bzw. eine passende Erweiterung davon kann dazu dienen, die Effekte von Verkehrsregelungsmaßnahmen
zu untersuchen. Das könnte dann zu neuen Ampelphasenlängen o.ä. führen.
Dieses Beispiel kann eine Vorstellung von "vorfahrtberechtigten" Fußgängern und Radfahrern vermitteln.
Hier der LINK zu der zugehörigen Simulation. Es ist eine JAVA-Anwendung, JAVA muss verfügbar sein.
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